Aufbau & Installation - Selbstmontage oder über Handwerker

Solarmodule
Hergestellt und angeboten werden Module als:

  • Monokristallin
  • Polykristallin
  • Polykristallin-Halbzellen

Jede Art hat gewisse Vor- und Nachteile, auch persönlicher Geschmack (unterschiedliches Aussehen) und die Gegebenheiten vor Ort (Himmelsrichtung der geplanten Anlage, evtl. Verschattung durch Bäume, etc.) spielen eine Rolle.


 

 


Aufstellung & Befestigung
Eine Solar-/PV-Anlage (Plug
-und-Play-Version) können Sie auf unterschiedliche Art selbst aufstellen oder über uns aufstellen lassen (alle anderen Anlagen mit Anschluss über den Sicherungsanlage Ihres Hauses sollten Ihr Elektriker vornehmen, oder über uns): auf ein schräges Flachdach, mittels Aufständerung auf das Dach eines Carports oder das schräge Dach eines mit Ziegeln bzw. Pfannen eingedeckten Gebäudes. Auch sogenannte "Balkonkraftwerke" sind möglich (z. B. bei Mietwohnungen). Um einen max. Ertrag zu erzielen, sind Ausrichtung (möglichst nach Süden oder Südwesten) und evtl. Verschattung durch Bäume und/oder Nebengebäude zu berücksichtigen. Die Traglast des Daches sollte ausreichend, und der Zustand der Dachlatten/Dachsparren in Ordnung sein. Die Traglast von Carportdächern finden Sie in den entsprechenden Unterlagen; falls nicht mehr vorhanden, fragen Sie den Hersteller/Verkäufer und/oder Ihren Dachdecker. Außenmaße je Modul: ca. 165,5 x 99,5 x 3,5 cm, Gewicht: je ca. 18 kg, plus Gewicht des Zubehörs (ca. 1-2 kg je Modul).

In diesem Video finden Sie weitere Info's (externer Link zur ARD-Mediathek): sowie per Klick weitere Info's aus der Presse zu sogenannten "Balkonkraftwerken" und Mini-Solarmudulen.




Installation & Konfiguration: wie kommt der Strom aus den Solarzellen ins Netz?

Ihre Elektroanlage sollte auf dem aktuellen Stand der Technik sein, d. h., alle Leitungen und Stromkreise sind mit den erforderlichen Sicherungen abgesichert. Fragen Sie ansonsten Ihren Elektriker, wenn Sie unsicher sind. Bei interner Einspeisung zum direkten Verbrauch sollte sich eine Steckdose mit Schutzkontakt (heute allg. üblich) in der Nähe der Anlage befinden, oder installiert werden. Ferner muss ausreichen Platz an einer Wand für den Wandler sein (ca. 40 x 40 x 15 cm, ca 10 kg), der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Die Solarmodule werden mit den entsprechenden Kabeln verbunden, diese mit dem Wandler. Das Netzkabel des Wandlers stecken Sie abschließend in die Steckdose und schalten den Wandler am Hauptschalter ein (beachten Sie hierzu unbedingt die jew. Installationsanleitung). Der jetzt in den Modulen erzeugte Strom fließt in den Wandler und von dort in die Steckdose - und von dort in Ihr Hausnetz zum Verbrauch. Mittels WLAN-Modul können Sie die Anlage (den Wandler) mit Ihrem PC und/oder per App mit Ihrem Smartphone verbinden und jederzeit ersehen, was die Anlage leistet (auch auflaufend, über Jahre)

 

 


Was sollte ich noch beachten?
Das alles klingt relativ einfach - ist es eigentlich auch. Trotz allem handelt es sich um elektrischen Strom, welcher auch gefährlich sein kann. Basteln Sie nicht an Steckdosen, Leitungen, Sicherungen etc. herum, wenn Sie sich damit nicht auskennen. Der Spaß kann ggf. tödlich enden ...

Last but not least, sollten Sie sich, andere und auch Ihre Anlage mittels einer Versicherung schützen. Wenn Sie über ein eigenes Haus verfügen, haben Sie i. d. R. auch eine entsprechende Wohngebäudeversicherung. Diese lässt sich zum Schutz einer solche Anlage erweitern. Die Mehrkosten betragen ca. € 75,-- bis € 150,-- pro Jahr (je nach Anbieter/Versicherung). Die Versicherung ersetzt u. a. Schäden durch Steinwürfe u. v. a. im Schadensfall. Die Erweiterung einer bestehenden Haftpflichtversicherung kostet nur ca. € 10,-- bis € 20,-- pro Jahr und ersetzt Schäden bei Dritten, die ggf. durch einen Defekt der Anlage entstehen können.


Eine vierköpfige Familie benötigt im Jahr ca. 4.000 kWh Strom. Um einen Kilowattpeak (1.000 Watt) zu produzieren, benötigen Sie eine Anlage mit ca. 6 - 7 m² Fläche. Das bedeutet, dass eine Solar- bzw. Photovoltaikanlage mit einer Fläche von ca. 26 m² theoretisch den Energiebedarf Ihres Haushalts komplett abdeckt. Durch den bereits spürbaren Klimawandel haben wir zudem mehr wolkenfreie Tage, und dadurch auch wesentlich mehr Sonnenstunden pro Tag.

Zur Selbstmontage benötigen Sie nur wenig Werkzeug und Zubehör:

  • 2-3 verschiedene Ring-/Maulschlüssel
  • 1-2 Inbus
  • Wasserwaage
  • Zollstock/cm-Maß
  • Akkuschrauber, Bits
  • Bohrmaschine, Bohrer
  • Hammer
  • Leiter
  • Sicherungsmaterial und persönliche Schutzausrüstung
  • Verbands-/Erste-Hilfe-Material für den Fall des Falles
 
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